Ab­tei­lun­gen

mge-Weseke01

Vor der Ent­ste­hung des Mu­sik­ver­eins gab es be­reits ei­ni­ge klei­ne Grup­pie­run­gen von Mu­si­kern in We­se­ke. De­ren Be­set­zun­gen reich­ten je­doch nicht aus, um grö­ße­re Ver­an­stal­tun­gen oder Fes­te mu­si­ka­lisch zu be­glei­ten. Da­her grün­de­te der ehe­ma­li­ge Mi­li­tär­mu­si­ker An­to­ni­us Vorn­holt im Jah­re 1891 den Mu­sik­ver­ein We­se­ke und über­nahm fort­an die mu­si­ka­li­sche Lei­tung. Am 06. Au­gust 1891 wur­de die­se Grün­dung ur­kund­lich be­stä­tigt.

Zu­nächst hat­te der Ver­ein 17 Mit­glie­der, die mit Spaß an der Mu­sik und viel En­ga­ge­ment die Ent­ste­hung und die wei­te­re Ent­wick­lung des Ver­eins mög­lich mach­ten. Wech­seln­de Be­set­zun­gen, Di­ri­gen­ten und die Zu­sam­men­ar­beit mit an­de­ren Ka­pel­len aus We­se­ke und Um­ge­bung mach­ten schließ­lich auch die Kriegs­jah­re hin­durch ei­ne stei­gen­de Mit­glie­der­an­zahl und das Fort­be­stehen des Mu­sik­ver­eins mög­lich.

Über vie­le Jahr­zehn­te mach­te der Ver­ein ei­ne enor­me Ent­wick­lung durch, die bis heu­te nicht ab­ge­schlos­sen ist. Ak­tu­ell gibt es ei­ne Viel­falt an un­ter­schied­li­chen Or­ches­tern, in de­nen das Kön­nen und der En­thu­si­as­mus der ein­zel­nen Mit­glie­der stän­dig an­ge­regt und ge­för­dert wer­den. Die mitt­ler­wei­le 206 Mit­glie­der des Ver­eins ver­tei­len sich auf 4 Ab­tei­lun­gen. Wo­bei die Jüngs­ten sich in der in­stru­men­ta­len Grund­aus­bil­dung be­fin­den und nach et­wa ei­nem Jahr zu­sätz­lich im Mi­ni­or­ches­ter ers­te Er­fah­run­gen im Grup­pen­spiel ma­chen. Die fort­ge­schrit­te­nen Schü­ler bil­den dann das Ju­gend­or­ches­ter. Im Haupt­or­ches­ter spie­len heu­te 77 Mu­si­ke­rin­nen und Mu­si­ker.

Ins­ge­samt nimmt der Mu­sik­ver­ein We­se­ke mehr als 70 Ver­an­stal­tungs­ter­mi­ne jähr­lich wahr. Dar­un­ter sind Schüt­zen­fes­te, Kar­ne­vals­um­zü­ge, kirch­li­che und pri­va­te Ver­an­stal­tun­gen. Hö­he­punkt ist das Jah­res­kon­zert im Früh­jahr. In der re­gel­mä­ßig aus­ver­kauf­ten Stadt­hal­le Ven­ne­hof in Bor­ken zei­gen die Ver­eins­mit­glie­der ei­nen Quer­schnitt ih­res Kön­nens.