Böhmischer Abend-Interview mit Cajus Weinitschke

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Am 4. Novem­ber 2017 find­et um 19 Uhr im Zelt auf dem Wesek­er Fest­platz die zweite Auflage des Böh­mis­chen Abends statt. Die “Sip­pel­hack­er” und die “Orig­i­nal Baum­berg­er Musikan­ten” wer­den mit Blas­musik vom Fein­sten die Fre­unde von Ernst Mosch und Co. begeis­tern.

Die Sip­pel­hack­er wer­den für diesen Auftritt von Cajus Weinitsche vor­bere­it­et. Wir sprachen mit dem Musik­er:

MVW: Cajus, Du bist von Haus ja Flötist. Flötis­ten sind bei den Egerlän­den-Kapellen ja eher eine sel­tene Spezies. Woher stammt Deine Begeis­terung für die Egerlän­der Blas­musik?

Cajus: Das faszinierende an dieser Musikrich­tung ist die Verbindung zwis­chen unglaublich viel Gefühl welch­es man in diese Musik leg­en muss und der unbe­d­ingten Akku­ratesse um Egerlän­der-Blas­musik wirk­lich gut zu spie­len.  Es gab in der Ver­gan­gen­heit mehrere Schlüs­sel­er­leb­nisse, sowohl als Musik­er und auch als Zuhör­er, die mein Inter­esse und meine Liebe zu dieser Musik geweckt haben.

MVW: Du bist ja jet­zt seit Anfang des  Jahres bei den Proben der Sip­pel­hack­er der Chef. Wie läuft´s denn so?

Cajus: Die Probe­nar­beit mit den Sip­pel­hack­ern macht unglaublich viel Spaß! Ger­ade wegen der etwas kleineren Orch­esterbe­set­zung kann ich Probe für Probe ein hohes Maß an Moti­va­tion fest­stellen und merke immer wieder, wie bei den Musik­ern der Funke über­springt. Und genau dass braucht man bei dieser Musik. Ich bin mir sich­er, dass wir uns gemein­sam in den kom­menden Wochen noch ein großes Stück weit­er­en­twick­eln kön­nen. Ger­ade in der Musik ist man in sein­er Inter­pre­ta­tion nie am Ende…

MVW: Was machst Du son­st so musikalisch, wenn Du nicht ger­ade die Sip­pel­hack­er dirigierst?

Cajus: Mein Beruf als Flötist und Mil­itär­musik­er ist doch sehr raum­greifend. Ich bin viel in der Welt­geschichte unter­wegs und im Prinzip ver­läuft jede Woche etwas anders. Ger­ade deswe­gen freut es mich, regelmäßig in mein­er Heimat mit den Sip­pel­hack­ern proben zu dür­fen.

Als Diri­gent der Reken­er Blaskapelle habe ich einen zusät­zlichen Aus­gle­ich zum täglichen Musizieren als Flötist. Da mein Hob­by mein Beruf ist und mein Beruf mein Hob­by, suche ich mir, wenn es die Zeit zulässt sportliche Ablenkung. Ren­nrad fahren und joggen gehen ergänzen sich her­vor­ra­gend mit kochen und Urlaub machen.

MVW: Ste­ht das Pro­gramm für den Böh­mis­chen Abend schon? Worauf kön­nen sich die Zuhör­er freuen?

Cajus: Das let­zte Wort ist über das Pro­gramm noch nicht gesprochen. Das schöne an den Sip­pel­hack­ern ist, dass dieses Orch­ester auf­grund der Größe und dem unbe­d­ingten Wollen, gute Musik zu machen eine sehr hohe Flex­i­bil­ität besitzt. So habe ich als Leit­er die Chance viel zu exper­i­men­tieren und zu pro­bieren. Ich denke, dass sich in den kom­menden Wochen ein Pro­gramm her­auskristallisieren wird, bei dem sich jed­er wohl fühlt. Egal ob Musik­er oder Zuhör­er.

 

Karten für den Böh­mis­chen Abend gibt´s für 10 EUR im Vorverkauf bei den Wesek­er Banken, im Gasthof Enning, im BZ-Tick­et­cen­ter am Borken­er Markt oder online http://www.musikverein-weseke.de/boehmischer-abend-2017/